Die Zertifizierung ist geschafft!

Mit der Zertifizierung der agiles Branchenlösungen für den Konsumgüterhandel im Food- und Non-Food-Segment für Microsoft Dynamics NAV 2015 bescheinigt Microsoft, dass die Lösungen dem höchsten Standard von Microsoft Dynamics NAV entsprechen, und nun das Prädikat „Certified for Microsoft Dynamics“ tragen dürfen.

Pressemitteilung zur erfolgreichen Zertifizierung

 

Lösungen, die für Microsoft Dynamics NAV zertifiziert sind, haben nicht nur die höchste Entwicklungsstufe erreicht was die Qualität der Entwicklung und die uneingeschränkte Kompatibilität mit Microsoft Dynamics NAV angeht. Darüber hinaus muß die Lösung auch auf dem Markt Bestand haben:
Denn erst die Kunden, die die Lösung erfolgreich anwenden und auch bereit sind diese zu empfehlen, bestätigen die Qualität, die Microsoft von seinen „Gold Certified Partnern“ erwartet.

                                                                        Offizielle Pressemitteilung

Pressemitteilung zum entscheidenden Schritt im Microsoft Zertifizierungsverfahren

Die erste Hürde auf dem Weg zur
Dynamics-Zertifizierung ist genommen

Das Prädikat „Certified for Microsoft Dynamics“ ist die wichtigste Auszeichnung, die Microsoft für Partnersoftware vergibt.
Damit bescheinigt der US-Softwarekonzern seinen Partnern den höchsten Entwicklungsstandard für kommerzielle Branchenlösungen. Anwendungen, die den Dynamics-Softwaretest erfolgreich bestehen, entsprechen dem Microsoft-Qualitätsniveau und sind uneingeschränkt mit Dynamics-Technologie kompatibel. Zu den wichtigsten Prüfkriterien gehört die Integration der Branchenlösung in das jeweilige Hauptprogramm der Dynamics-Produktfamilie.

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Der lange Weg zur Zertifizierung

Die Software an sich wurde auf Herz und Nieren geprüft hinsichtlich z.B.

  • des Code-Style-Guides
  • der Entwicklungsdokumentation
  • der Konformität zum Dynamics NAV Standard   
  • einer klaren, einheitlichen und nachvollziehbaren Versionierung
  • der durchgehenden Nutzung der MultiLanguage Funktionen, u.v.m.

 
Aber es sind auch viele Anforderungen aus dem Beratungsbereich,
die im Rahmen des Zertifizierungsprozesses geprüft wurden, beispielsweise:

  • Erweiterungen und neue Objekte müssen klar einem „Added Business Value“ zugeordnet sein
  • Alle „Added Business Values“ müssen funktional und technisch dokumentiert sein, sowohl für Anwender als auch für Consulter, d.h. sie müssen zu den Anforderungen Hintergründe und Lösungswege aufzeigen, ggf. Einrichtungsüberlegungen und Prozessvarianten darstellen, sowie typische Anwendungsfälle Schritt für Schritt beschreiben
  • Die Erweiterungen müssen eine Online-Hilfe anbieten
  • Alle UI-Objekte (Page, Report) müssen in der Online-Hilfe ihren Zweck beschreiben und ggf. auch Links in die Business-Dokumentation anbieten
  • RapidStart muss umfangreich unterstützt werden
    (z.B. Erweiterung der Einrichtungschecklisten, Angebot von erweiterten Firmenvorlagen,…)
  • Kompatibilität zum NAV Standard (Alle NAV-Standardfunktionen müssen weiter funktionieren bzw. von den Erweiterungen berücksichtigt werden)  
  • Unterstützung des NAV Berechtigungssystems (NAV-Standard muss auch mit Benutzerkonten weiter funktionieren, die keine oder eingeschränkte Rechte auf den addon-Tabellen haben)
  • Unterstützung von Rollen-basierter Berechtigung (z.B. Ausblenden von Buttons bei eingeschränkten Rechten, Unterstützung indirekter Rechte)
  • Es muss eine Installations- und Setup-Dokumentation vorliegen
  • Es muss ein Standardvorgehen zur Berechtigungs-Abstimmung und -Einrichtung vorliegen
  • Es muss eine „Getting-Started“ Dokumentation geliefert werden, die einen Gesamtüberblick des Funktionsumfanges und der adressierten Zielmärkte darstellt sowie einen Einstieg in die detaillierten „Added Business Value“-Dokumentationen bietet
  • Es muss eine Dokumentation für programmierende Kunden und Wiederkäufer-Partner geben
    (z.B. verwendete Pattern und deren Ziele, typische Erweiterungsszenarien)
  • Es muss eine spezielle Dokumentation mit mehreren typischen kompletten Prozessdurchläufen ausgehend von zugehörigen Profilen (Rollencentern) inklusive ihrer Arbeits-Verzweigungen geben, die belegt, dass die Microsoft UI-Style-Guides eingehalten wurden (z.B. bezüglich promoted Buttons, Ribbon-Register, promoted FastTab-Infofields, Page-Typen, maximaler Anzahl von Feldern/Cues/Buttons etc.)

Der Software-Solution-Test ist „nur“ die Grundvoraussetzung, um jetzt im Anschluss wieder das sog. CfMD-Logo zu erhalten – dazu müssen z.B. 10 Kundenreferenzen bestätigt werden, eine FAQ- und KnowledgeBase für die Anwender (online) angeboten werden, und noch einiges mehr –
das nehmen wir jetzt als nächstes in Angriff …